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You’ll never walk Alone: HdWM und John Moores University kooperieren – aus Partnern werden Freunde

29 Mai 2018

Der legendäre Slogan des FC Liverpool, You’ll never walk Alone, wurde übertragen auf einen internationalen Studenten-Workshop der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) und der John Moores University Liverpool. Der zweiwöchige Workshop fand von Anfang bis Mitte Mai an der HdWM in Mannheim statt. Als Firmenpartner konnte die Personalagentur Spencer Ogden gewonnen werden. Begleitet wurde die achtköpfige Englische Masterstudenten-Gruppe von der Erasmus-Koordinatorin der John Moores University, Ms. Brigitte Hordern, und Ihrer Kollegin, Ms. Amanda Mason.

John Moores University Liverpool mit 25.000 Studies – Award als University of the Year 2017

Die John Moores University in Liverpool ist trotz ihres jungen Alters eine der größten Universitäten der Insel. Auf drei Campussen beherbergt die Englische Uni 25.000 Studenten aus über 100 Ländern. 2017 war der Höhepunkt in der Geschichte der Universität: im 25. Jahr Ihres Bestehens bekam die John Moores University den begehrten Educate North Awards 2017 als ‚University of the Year‘. Darüber hinaus gewann die Englische Universität den humorvoll aber wertschätzend als Oskar der Hochschulen bezeichneten Times Higher Education Outstanding University Entrepreneurship Award.


HdWM Vize-Präsidentin Prof. Dr. Dolores Sanchez Bengoa begründet Partnerschaft 

Die Erasmus Partnerschaft zwischen den beiden Hochschulen besteht seit Dezember 2017 und wurde von der HdWM Vize-Präsidentin Prof. Dr. Dolores Sanchez Bengoa aus der Taufe gehoben. Es entstand aus früheren gemeinsamen Aktivitäten im internationalen Management & Entrepreneurship Forschungsnetzwerk „Euro Mediterranes Research Business Institute“, bei dem die HdWM durch Prof. Hans Rüdiger Kaufmann als Mitbegründer und jetziger Vizepräsident des Netzwerks ebenfalls mitvertreten ist. 

 



Workshops über internationale Fallstudie: Englische Personalagentur Spencer Ogden begleitet Studie

Den Fokus des Workshops bildete eine internationale Fallstudie, die von der Englischen Personalagentur Spencer Ogden, die sich im letzten Jahr in Mannheim etablierte, zur Verfügung gestellt wurde. Aus den acht Master-Studenten der John Moores Universität und den acht Studenten aus internationalen HdWM Master- und BA-Studiengängen mit Schwerpunkt International Business, wurden interkulturelle Teams geformt. Die Aufgabe für die Studierenden bestand in der Erstellung eines Social Media Audit’s und einer auf Soziale Medien gestützte Kommunikations-Strategie für die global operierende Agentur Spencer Ogden.

SWOT Analyse - Marketing Kommunikation - Kultur- und Employer Branding-Theorie

Auf der Basis von Wissensinput durch Professorinnen und Professoren der HdWM (Sanchez Bengoa, Kaufmann, Daglioglu und Voigt) zu den Themen SWOT Analyse, Marketing Kommunikations-, Kultur- und Employer Branding- Theorie entwickelten die Studenten auf der Basis einer umfangreichen Situationsanalyse strategische und taktische Vorschläge, die sie nach den Kulturen von fünf vorgegebenen internationalen Märkten der Agentur differenzierten. 

Head of Marketing Max Richardson extra aus London eingeflogen

Am Finaltag des Workshops trugen die Studententeams die Ergebnisse dem Direktor der Deutschen Spencer Ogden Niederlassung und Prokuristen, Thilo Grams und dem Group Head of Marketing der Personalagentur, Max Richardson, der extra aus London einflog, vor. Das Feedback der Firmenvertreter entschädigte die Studenten für Ihre durchaus sehr intensive Arbeit der letzten zwei Wochen. Thilo Grams und Max Richardson äußerten sich nicht nur beeindruckt, sondern richtig begeistert über die detaillierte Analyse, die praktikable Ideenvielfalt und die Einsatzbereitschaft der Studenten beider Universitäten. Gefragt nach Ihren Reflektionen lobten die Englischen Studenten die interaktive Lehrmethodik, die Lernerfahrung in interkulturellen Teams und die Unternehmensnähe der Mannheimer Studenten. 

Nikolai Götz: „Erstaunlich, wie schnell aus einer Gruppe von Fremden ein Team wurde“

Nikolai Götz, BA Student International Business an der HdWM, betonte: „Ich finde es erstaunlich, wie schnell aus einer Gruppe von Fremden ein Team geworden ist. Gemeinsam haben wir in extrem kurzer Zeit aus einer Aufgabe eine multinationale Strategie entwickelt“. Brigitte Hordern, die Erasmus Koordinatorin der John Moores University, hob die „großartige Organisation“ des Workshops durch Prof. Sanchez Bengoa und Ihren Kolleginnen und Kollegen hervor: „Dies gewann unser Vertrauen und ist die Basis für unsere künftige Zusammenarbeit“. 

Kulturelles: Sigthseeing - Heidelberger und Mannheimer Schloss - Badespaß „near by the Rheinriver“

Zusätzlich diente das kulturelle Rahmenprogramm mit Besuchen der Schlösser in Heidelberg und Mannheim, eine Führung durch die Eichbaum Brauerei, und ein gemeinsames Badevergnügen im Stollenwörth Weiher dazu, dass sich die ‚Gäste von der Merseyside‘ rundum wohl fühlten in der Kultur-Pfalz. Prof. Sanchez Bengoa fasste das ebenso gehaltvolle wie erfreuliche Ergebnis des Workshops zusammen: „Die reale interkulturelle Teamarbeit auf der Basis von praktischen Fallbeispielen ist von größter Bedeutung für die Kompetenzentwicklung junger und global ausgerichtete Manager. Dies treibt mich an, ähnliche Projekte in der Zukunft zu organisieren“. 

Prof. Nagy und Wolfgang Dittmann unterstützten HdWM-Initiative mit John Moores University

Die unternehmensnahe Hochschule der Wirtschaft für Management ist in privater Trägerschaft, Hauptgesellschafter der Internationale Bund (IB). Geschäftsführer der HdWM ist der Hochschulmager Wolfgang Dittmann. Der Präsident der HdWM, Prof. Michael Nagy und Wolfgang Dittmann sind sich sicher, dass die Kooperation der HdWM mit der John Moores University in Liverpool ebenso fruchtbar wie zukunftsorientiert sei. Der damit verbundene internationale Wissenstransfer, verbunden mit Interkulturalität, sei für die Studierenden der HDWM wie auch für die Partnerunternehmen von beachtlichem Mehrwert. So könne der hohe Standard der Hochschule sowohl im Bereich der allgemeinen Wirtschaftswissenschaften wie auch im Interkulturellen auf Top-Niveau weiterentwickelt werden.